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Minnows

Minnows
Als Minnows werden Wobbler mit einer schlanken Bauform (ähnlich einer Elritze) bezeichnet. Minnows eignen sich besonders gut, um verletzte Fische zu imitieren, da sie durch leichte bis starke Schläge in die Schnur zum seitlichen ausbrechen bewegt werden. Diese Art der Köderführung wird twitchen genannt und die Wobbler / Minnows häufig als Twitchbait bezeichnet. Mit den Wobblern der Hersteller ZipBaits, Tsunekichi und Bassday bieten wir eine Vielzahl unterschiedlicher Minnows in gewohnter Premiumqualität Made in Japan an. Mehr über Minnows

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Neben den Crankbaits sind die Minnows die zweite große Gruppe unter den Hardbaits. Der Begriff ?Minnow? beschreibt eine Gruppe an Fischen, welche aus der Familie der Cypriniden stammen. Dazu werden in unseren Regionen z.B. Hasel, Elritze und Ukelei gezählt. Grob kann man sagen, dass unter diesem Begriff alle schmalen Weißfische zusammengefasst werden. Dementsprechend wird auch die Brut von Döbel und Rapfen als Minnows angesehen. Für uns als Angler ist es allerdings nicht so wichtig, ob wir nun ein Ukelei oder einen jungen Rapfen imitieren wollen, sind sich diese sowohl im Aussehen als auch Verhalten relativ ähnlich.

Form, Sinkverhalten und Einsatzgebiete

Hardbaits, welche in die Gruppe der Minnows eingeordnet werden sind also schmal und länglich. Oftmals werden Minnows auch mit Twitchbaits gleichgesetzt. Meist stimmt dies, beschreibt der Begriff Twitchbaits allerdings das Lauf- bzw. Führungsverhalten des Hardbaits und Minnow eher die Form.

Minnows eignen sich sehr gut, um sie durch die Wassersäule zu twitchen. Durch ihre schlanke Form haben sie relativ wenig Wasserwiderstand und brechen so schön zu den Seiten aus. Dies funktioniert mit flachlaufenden Modellen leichter als mit Tiefläufern. Tieflaufende Modelle haben eine größere Tauchschaufel, weshalb sie einen höheren Widerstand aufbringen. Bei der Rutenwahl sollte daher darauf geachtet werden, ob man lieber Tiefläufer/größere Modelle oder Flachläufer/kleinere Modelle nutzen möchte.

Große Modelle, welche z.B. zum Hecht oder Meeresangeln ausgelegt sind, besitzen neben der Möglichkeit sie zu twitchen - wobei es bei großen Modellen schon eher Jerken ist - auch eine Rolling-Action. Dabei kippen sie abwechselnd um ihre eigene Achse auf eine Seite. Dies spricht vor allem Hechte extrem an!

Egal ob Twitchen, Jerken oder Rolling-Action, bei allen Varianten kann uns die Sinkeigenschaft der Hardbaits zu Gute kommen. Möchten wir tiefe Bereiche beangeln eignen sich Tiefläufer oder sinkende Modelle (erkennbar an dem Buchstaben in der Produktbezeichnung, z.B. 110S) bestens. Für Flachwasserbereiche und hängerträchtigen Untergrund sind floating Modelle (110F) die Wahl. So können wir unseren Minnow durch einen Spin-Stop auftreiben lassen. Die dritten im Bunde sind die Suspender (110SP). Suspending bedeutet schweben.

Dies können wir uns zu Nutzen machen, wenn wir auf eine langsame Führung angewiesen sind und/oder den Hardbait lange im Gesichtsfeld des Räubers präsentieren wollen. Auch in Natura sind die Futterfische nicht dauerhaft in Bewegung, sondern legen öfter eine kurze Rast ein. Dies sind sehr oft Momente, in denen sich ein Räuber dazu entscheidet, anzugreifen. Logisch! Denn ein sich nicht bewegendes Objekt ist einfacher präzise zu attackieren als ein hektisch durch die Gegend schwimmendes.

Zielfische, Dekore und Führung - so findet ihr den passenden Hardbait

Wie bereits zu Beginn erläutert, imitieren Minnows eine große Anzahl an verschiedenen Arten. Deshalb können wir mit unseren Hardbaits eigentlich auch alle unserer Räuber erfolgreich befischen. Beachtet werden sollten dabei mehrere Punkte, damit ihr den für euren Zielfisch geeigneten Hardbait findet:

  • Größe
  • Sinkeigenschaft
  • Dekor
  • Lauftiefe
  • Geräuschkugeln
  • Führung

Da es den Rahmen sprengen würde, auf jeden einzelnen Raubfisch im Detail einzugehen, möchten wir euch im Folgenden die wichtigsten Tipps zum Angeln auf unsere beliebtesten Fische geben.

Barsch: Wie ihr alle wisst, mögen Barsche keine bestimmte Führung. Je nach Lust und Laune, führt mal diese und mal jene Animation zum Erfolg. Forciert also eine abwechslungsreiche Führung mit harten/weichen Twitches, Spin-Stops und Tempowechseln. Schnell werdet ihr merken, worauf die Stachelritter an diesem Tag Lust haben. Empfehlenswert sind je nach Beutefischaufkommen Minnows zwischen 5-11 cm. Barschdekore haben sich als extrem fängig erwiesen, sind Barsche doch bekanntermaßen Kannibalen.

Hecht: Große Minnows um die 15 cm eignen sich perfekt für das gezielte Hechtangeln. Bei der Wahl des Dekors solltet ihr euch grundlegend an den vorkommenden Beutefischen orientieren. Hechte fressen gerne Barsche, Rotaugen, Brassen, Hechte, Döbel, Aale ? eigentlich alles! Die Führung sollte nicht zu schnell ausfallen. Gemächliche Führung in Kombination mit Tempowechseln und einigen Spin-Stops bringen euch sicherlich zum Erfolg!

Zander: Flach bis mitteltief laufende Minnows der Größe 11-15 cm eignen sich sehr gut für das gezielte Wobbeln auf Zander. Bei der Wahl solltet ihr darauf achten, dass der Hardbait bereits bei relativ langsamer Einholgeschwindigkeit eine gute Aktion entfaltet. Er sollte dabei nicht zu hochfrequent laufen, sondern eher gemütlich um seine Achse rollen. Kurze Spin-Stops können die Fängigkeit erhöhen. Als Spots eignen sich Kehrströmungen, Kanten/Steinpackungen und Flachwasserbereiche. Da die Glasaugen eher nacht- bzw. dämmerungsaktiv sind, solltet ihr euch auch auf diese Zeiten einstellen.

Rapfen/Meerforelle: Rapfen und Meerforellen mögen Tempo! Die Führung auf Rapfen fällt sehr einfach aus. Oberflächennah und mit hohem Tempo! Keine Twitches und keine ewig langen Spin-Stops. Sucht strömungsreiche Bereiche auf und versucht die vorkommenden Beutefische perfekt zu imitieren. Schafft ihr dies, sind euch knallharte Bisse schon fast sicher!
Bei der Führung auf Meerforelle könnt ihr etwas variabler sein. Spin-Stops, kurze Twitches und leichte Tempowechsel bringen euch zum Erfolg! Für beide Fischarten solltet ihr auf Flachläufer und Suspender in der Größe 5-11 cm zurückgreifen. Teilweise benötigt ihr weite Würfe. Achtet deshalb darauf, dass euer Minnow ein relativ hohes Gewicht oder ein Weitwurfsystem mitbringt.

Forelle: In Fliessgewässern greift ihr am besten auf sinkende Köder oder Suspender zurück. Da hier aufgrund der geringen Scheuchwirkung oft flussaufwärts gefischt wird, kommen diese Modelle schneller in das Blickfeld der Forellen. Vor allem bei schneller Strömung würde ein Floater zu lange brauchen, um unter die Oberfläche zu tauchen. Ein sinkendes Modell spielt sofort nach Auftreffen seine Fängigkeit aus. Bachforellen sind in Bezug auf die Führung relativ anspruchslos. Jedoch hat sich gezeigt, dass bei schneller Strömung eher eine langsame Führung von Vorteil ist. So können die Salmoniden die Beute präziser anvisieren und ihr werdet weniger Fehlbisse erhalten. Je nach Gewässergröße und zu erwartenden Fischen solltet ihr Minnows bis ca. 9 cm nutzen.

Einzelhaken - Abrüsten und doch erfolgreicher sein!

Minnows eignen sich durch ihre schlanke Form extrem gut dafür, sie auf Einzelhaken umzurüsten. Die Vor- und Nachteile von single hooks haben wir bereits häufiger diskutiert, weshalb wir an dieser Stelle nur kurz auf die Möglichkeit verweisen möchten. Große Einzelhaken fassen i.d.R. sicherer als Drillinge. Nicht umsonst werden beim Meeresangeln die großen Hardbaits fast ausschließlich mit stabilen Einzelhaken gefischt!