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Snaps / Sprengringe

Snaps / Sprengringe
Für einen einfachen Köderwechsel und um den Lauf des Köders nicht zu beeinträchtigen, empfiehlt sich die Verwendung eines Snaps als Bindeglied zwischen Schnur und Köder. Bei uns gibt es, für fast jede Anwendung und Köder, den passenden Snap! Mehr über Snaps / Sprengringe

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Snaps (deutsch ugs. Karabiner) können uns das Angeln wirklich erheblich vereinfachen. Sie sind das letzte Verbindungsglied in der Kette von Angelrute hin zum Köder. Karabiner bringen uns den riesigen Vorteil der Vereinfachung des Köderwechsels - zeitlich als auch motorisch. Durch die kleinen Helfer sind wir nicht mehr gezwungen, bei jedem Köderwechsel neu zu knoten. Dies macht sich in Momenten bemerkbar, in denen es darauf ankommt einem Fisch sehr schnell einen anderen Köder zu präsentieren. Brauchen wir zu lange, ist der Fisch vielleicht schon aus unserem Sichtfeld verschwunden.

Weiterhin haben die meisten unter uns schon einmal das Vergnügen gehabt, im Winter bei eisigen Minustemperaturen einen Knoten zu binden. Mit Handschuhen funktioniert es nur semi-optimal, ohne Handschuhe brauchen wir danach einen Ofen, um unsere Hände auf Funktionstemperatur zu bringen. Kalte Hände sind nicht spaßig und können einem schnell den Angeltag vermiesen.

Formen und Einsatzgebiet

Die Welt der Snaps kann man grob in zwei Formen unterscheiden: runder Bogen und eckiger Bogen. Beide haben ihre Daseinsberechtigung und so lohnt je nach Vorhaben der Griff zu einem der beiden. Der größte Vorteil des runden Bogens ist die geringe Behinderung des Köderspieles und er so seine volle Aktion entfalten kann. Besonders bemerkbar macht sich dies z.B. bei Hardbaits, welche ihre volle Aktion durch ?Freiheit? erreichen.

Fischen wir aber z.B. einen Softbait am Jigkopf, können wir auch zu einem Snap mit eckigem ?Bogen? greifen. Ein Gummifisch entfaltet seine größte Aktion über den Schwanz. Dadurch, dass er im Kopfbereich sowieso schon relativ fixiert auf dem Hakenschenkel sitzt, brauchen wir auch über den Snap keine Extra-Bewegung. Von Vorteil ist die Form der eckigen Snaps, denn oft sind diese etwas schmaler im Erscheinungsbild als ein Snap mit rundem Bogen. Auch wenn es eventuell nur minimale Unterschiede sind, sollte man bei jedem Teil seiner Montage darauf achten, dieses nur so groß wie nötig und so klein wie möglich zu wählen, um möglichst unauffällig zu präsentieren.

Als dritte Sonderform gibt es noch den Spiralsnap. Diesen gibt es sowohl mit rundem als auch eckigem Bogen. Er hat keinen richtigen Verschluss, sondern eine Spirale über die der Bait Richtung Bogen gedreht wird. Durch mehrere Umdrehung ist ausgeschlossen, dass sich der Köder aus dem Snap windet. Vorteilhaft ist dieser Snap z.B. bei extremer Kälte. Denn mit dicken Handschuhen kann es vor allem bei kleinen Snaps auch mal fummelig werden.

Den Snap so fein wie möglich wählen, um die Laufeigenschaften nicht zu beeinflussen!

Abschließend muss man allerdings deutlich sagen, dass Snaps nicht nur Vorteile haben. Ein wichtiger Nachteil ist die zusätzliche Auffälligkeit. Ohne Snap hätte man in seiner Montage ein Teil weniger, welches unnatürlich wirkt. Bei sehr großen Ködern ist dieser Aspekt eher zu vernachlässigen. Möchte man seinen kleinen Köder sehr natürlich präsentieren, knotet man ihn lieber direkt an das Vorfach (z.B. per Rapala-Knoten).

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist das Gewicht des Snaps. Auch wenn dieses sehr sehr gering ist, kann es zumindestens bei kleinen Hardbaits einen Einfluss auf die Sinkeigenschaften haben. Bei floating und sinking Modellen ist dies fast immer zu vernachlässigen. Bei suspending Modellen hingegen ist es wichtig einen leichten Snap zu nutzen. Karabiner haben also nicht nur Vorteile. Allerdings überwiegen diese aus unserer Sicht solange man beachtet, diese so klein, fein und leicht wie möglich zu wählen. Trotzdem habt bitte immer im Kopf, dass auch dieses Teil eine Schwachstelle in ihrer Montage sein kann, deshalb achtet auf ausreichende Tragkraft!

Sprengringe

Ohne Sprengringe ist das moderne Kunstköderangeln mit Hardbaits fast nicht möglich. Sprengringe benötigen wir an vielen kleinen, aber dennoch sehr wichtigen Stellen. Beim Angeln werden genau die gleichen Sprengringe, wie z.B. an einem Schlüssel benutzt - nur viel kleiner. Der Sinn ist allerdings der selbe. Denn wir nutzen die kleinen Helfer, um z.B. Haken am Hardbait zu befestigen oder ein hechtsicheres Vorfach zu fertigen. Durch die Öffnung können wir jegliches Zubehör einfach in den Sprengring eindrehen. Die Tragkraft ist durch das dicke Material - bei sehr geringem Ringdurchmesser - enorm hoch. So können wir auch bei Großfischmontagen sehr kleine Sprengringe nutzen. Ein kleinen ?Nachteil? haben diese sehr kleinen und dennoch sehr stabilen Helfer. Denn auf Dauer tut das Öffnen mit den Fingernägeln diesen nicht gut. Dafür gibt es allerdings speziell entwickelte Sprengringzangen. Diese haben an der Spitze einen kleinen ?Haken?, der selbst kleinste Sprengringe mit Leichtigkeit öffnet und das Einschleusen von Zubehör vereinfacht.