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Finesse Rigs - Montage, Anleitungen, Wissenswertes & Kaufempfehlungen

Texas-Rig

Je nach Ködergröße und der gewünschten Sinkgeschwindigkeit werden am Texas-Rig sog. Bullet Weights (Patronenbleie) aus Tungsten (Wolfram) genutzt. Bullet Weights sind so konstruiert, dass sie im Cover nicht hängen bleiben und gute Flugeigenschaften mit sich bringen. Eines der Kernbestandteile am Texas Rig ist die Perle. Trifft das Bullet Weight nach dem Zupfer oder Jiggen auf die Perle, entsteht je nach Material der Perle ein lautes Klick-Geräusch. Glasperle klicken etwas hochfrequenter als Sound Beads aus synthetischem Material. Zwischen Haken und Perle wird ein sogenanntes Bullet Lock auf die Schnur gezogen. Dieser Gummistopper schützt den Knoten vor der Perle.

Im Grunde genommen können am Texas-Rig alle Arten von Gummiködern gefischt werden. Wird das Rig beispielsweise im Freiwasser eingesetzt, werden häufig Shads (Gummiköder mit Schaufelschwanz) verwendet. Beim Angeln im Heavy Cover hingegen sind Creature-Baits und Gummikrebse die Köder erster Wahl.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Texas Rig

Carolina-Rig

Das Carolina-Rig ist im Endeffekt ein abgewandeltes Texas-Rig. Die Materialien bleiben gleich, allerdings kommt noch ein Bullet Pin hinzu. Der Bullet Pin sorgt dafür, dass Perle und Bullet einen bestimmten Abstand zum Haken halten. Dies ist der zentrale Unterschied zum Texas-Rig. Durch den Bullet Pin könnt ihr euer Carolina-Rig flexibel in der Länge verändern und seid nicht zum zeitraubenden Knoten verdonnert. Durch den Abstand der Montageteile eignet sich das Carolina-Rig im Gegensatz zum Texas-Rig weniger für das Angeln im Cover.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Carolina Rig

Drop-Shot-Rig

Das Drop-Shot-Rig wurde speziell für eine langsame und punktgenaue Präsentation entwickelt. Deswegen solltet ihr eure Köderführung daran anpassen. Dadurch eignet es sich für Hot-Spots, an denen ihr Fische vermutet. Das Drop-Shot-Rig eignet sich für alle unsere heimischen Räuber. Wichtig ist nur, dass ihr die Köder- und Hakengröße dementsprechend anpasst. Die Klassiker sind natürlich Barsch und Zander.

Im Gegensatz zum klassischen Jigkopf ist der Köder beim Dropshot-Rig vom Weight getrennt. Dadurch könnt ihr das Gewicht je nach Strömung, Tiefe oder Aktivität der Fische verändern, ohne dass es eine Auswirkung auf das Laufverhalten des Köders hat. Zusätzlich steht der Köder dauerhaft - sofern ihr genug Spannung auf der Schnur haltet - über dem Grund. So ist er perfekt im Sichtfeld der lauernden Räuber.

Entweder knotet ihr den Haken per Palomar-Knoten direkt auf das Vorfach oder ihr nutzt spezielle DS-Hooks, die auf einem Wirbel gelagert sind und mehr Bewegung garantieren. Zwischen Haken und Weight lasst ihr ca. 30-50 cm Platz. Diesen Abstand benötigt ihr, damit der Köder trotz des spitzen Winkels vom Ufer aus genügend Abstand vom Gewässergrund hat.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Drop Shot Rig

Neko-Rig

Der Neko Rig Master ist das Herzstück der Montage und die direkte Verbindung zwischen Haken und Gummiköder. Um das Neko Rig Rig auf die gewünschte Tiefe zu bekommen, wird der Gummiköder im vorderen oder hinteren Bereich mittels Gewicht beschwert.

Beim leichten Neko Rig kommt als Beschwerung lediglich ein Tungsten Nail Sinker zum Einsatz, der in den Gummiköder gesteckt wird. Somit reagiert der Köder bereits auf leichteste Zupfer mit verführerischen Bewegungen und gleitet nach Sprüngen sanft zum Boden zurück. Bei der schweren Version des Neko Rigs wird zusätzlich ein Neko Punch verwendet und der Nail Sinker wird durch einen Rig Sinker von 3,5 bis 10 g ersetzt, welcher auf die Spirale gefädelt wird. Somit kann auch in größerer Distanz und auch in tieferen Spots geangelt werden. Durch die Kombination aus Neko Punch und Rig Sinker mit Wirbel bleibt der Köder sehr beweglich.

Die geeigneten Softbaits müssen zur sicheren Befestigung des Neko Rig Mastes über ausreichend Volumen und ein festeres Material verfügen. Besonders gut eigenen sich Gummikrebse, Würmer und Creature Baits, die schon auf minimale Zupfer sehr agil reagieren.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Neko Rig

Wacky-Rig

Ob es sich beim Wacky Rig wirklich um ein eigenständiges Finesse Rig handelt, lassen wir an dieser Stelle offen. Letztendlich verantwortlich für die Namensgebung ist nur die Art der Anköderung im sog. “Wacky Style”. Wacky bedeutet in diesem Fall, dass die Gummiköder “verrückt” am Haken befestigt werden, und sich dadurch das Laufverhalten im Vergleich zur normalen Anköderung grundlegend ändert.

Das Weightless Wacky Rig wird i.d.R. in Flachwasserbereichen ohne Strömung gefischt oder kommt dann zum Einsatz, wenn der verwendete Gummiköder mit der Auftriebseigenschaft “sinkend” ausgestattet ist. Sollten keine sinkenden Gummiköder vorhanden sein oder das Wacky-Rig in tieferen Gewässerabschnitten gefischt werden, so kommt das beschwerte / Weighted Wacky-Rig zum Einsatz.

Spezielle Wacky-Haken besitzen einen extra weiten Bogen, der sich perfekt für die Montage an Gummiwürmern eignet. Wacky-Rig Worms sind relativ einfach an einer meist mittig eingebrachten Verdickung zu erkennen. Genau dort wird der Haken durchgestochen, ggf. noch ein Nail Sinker im Köder versenkt und der Haken mit der Fluorocarbon-Schnur verbunden.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Wacky Rig

Jika-Rig

Das Jika-Rig ist ein sehr einfach aufgebautes Rig. Ihr benötigt lediglich ein Weight mit Öse, einen Sprengring und einen single hook. Als Weights eignen sich birnenförmige genauso wie stabförmige. Der Sprengring sollte einen relativ großen Durchmesser aufweisen. Denn in ihm muss sowohl Weight als auch der Haken Platz finden.

Das Jika-Rig kann ähnlich wie ein klassischer Jigkopf gefischt werden. Die einfachste Methode ist das Jiggen. Im Gegensatz zum Jigkopf hat das Jika-Rig deutlich mehr Bewegung, da Haken und Weight getrennt sind. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Jika-Rig über den Boden zu schleifen. Der Bait wird einige Zentimeter über Grund gehalten und animiert. Gleichzeitig wirbelt das Weight Sediment vom Grund auf. Dies imitiert einen gründelnden Fisch.

Die Trennung von Weight und Einzelhaken könnt ihr euch zum Vorteil machen, in dem ihr euer Rig auf den Grund sinken lasst und dann über die hochgehaltene Rute Spannung auf die Schnur bringt. Das Jika-Rig haltet ihr so aufrecht und könnt über leichte Zupfer Weight und Bait animieren. So zuckt es auf der Stelle und führt kleine Sprünge aus. Dies ist vor allem effektiv, wenn ihr einen Hot-Spot kennt, an dem ihr sicher seid, dass dort Fisch steht.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Jika Rig

Split-Shot-Rig

Alles was man für die Montage benötigt ist eine Split-Shot-Weight. Dieses wird einfach auf das Vorfach geklemmt. Fertig ist das Split-Shot-Rig! Natürlich benötigt ihr noch einen single hook, den ihr am Ende des Vorfachs befestigt, um einen Softbait zu präsentieren. Das Ziel des Split-Shot-Rigs ist es, euren Hakenköder möglichst unauffällig und realistisch zu präsentieren.

Der Köderführung sind bei diesem Rig keine Grenzen gesetzt. Jedoch eignet es sich durch die Feinheit vor allem für natürliche Präsentationsmöglichkeiten. Ihr könnt das Split-Shot-Rig auf eine bestimmte Tiefe absinken lassen und dann mit feinen Zupfern langsam einholen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Rig in einem Fließgewässer langsam über den Grund hüpfen oder treiben/rollen zu lassen. Das Splitshot-Rig ist durch sein geringes Gewicht nicht für hohe Wurfweiten ausgelegt. Deshalb eignet es sich um Hot-Spots gezielt abzufischen.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Split Shot Rig

Spine-Rig

Die einfachsten Montagen sind nicht selten auch die Besten! Eines dieser traumhaften Finesse-Rigs für Barsch und Forelle ist das Spine Rig. Super leicht montiert und einfach geführt, überzeugt das Laufverhalten der Gummiköder vor allem durch die breitbandigen Einsatzmöglichkeiten. Vom Flachwasserbereich in Ufernähe bis hin zur vertikal gezupften Montage beim Barsch- und Forellenangeln - mit dem Spine-Rig ist alles möglich!

Für das Spine Rig wird lediglich ein spezieller Haken, ein Tungsten Nail Sinker und der passende Gummiköder benötigt. Um am Wasser schnell auf die Vorlieben von Barsch und Forelle reagieren zu können, kann das Spine Rig auch flexibel mit einem Snap am Fluorocarbon-Vorfach befestigt werden. Wir empfehlen jedoch die Verbindung mittels Knoten. Dadurch wird das Laufverhalten der Finesse Köder nicht beeinträchtigt.

Der Nail Sinker sorgt für das benötigte Gewicht und wirkt sich auf das Laufverhalten der Montage aus. Je schwerer das Tungsten Gewicht gewählt wird, um so aggressiver fällt die Darting Action des Gummiköders aus. Das Herzstück des Spine Rigs ist der speziell von Fish Arrow entworfene “Spine Hook”. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Einzelhaken, der am Schenkel mit einem gummiartigen Überzug versehen ist. Der Überzug sorgt dafür, dass auch beim Zupfen der Montage der Haken fest im Gummiköder sitzt und nicht herausrutschen kann.

Um das dartende Laufverhalten der Köder zu erzeugen, bedarf es spezieller Köder. Das “Spine” im Spine Rig steht symbolisch für die Wirbelsäule eines Köderfischs. Für das Spine Rig kommen nur solche relativ festen Gummiköder in Frage.

Hier geht es zur Montageanleitung für das Spine Rig