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Angelruten

Angelruten
Wo vor 150 Jahren noch mit Angelruten aus Weidenstöcken geangelt wurde, stehen wir heute mit japanischen High-End Angelruten aus hochmodulierter Kohlefaser am Wasser. Und das ist auch gut so, denn die Angelrute ist eine der wichtigsten Komponenten und bedarf einer exakten Abstimmung auf deine Vorlieben, den Zielfisch, die Kunstköder und das Gewässer! Mehr über Angelruten.
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    Angelruten

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    Japanische Baitcast-Ruten und Spinnruten

    Rute ist nicht gleich Rute und das gilt gerade für Ruten, die für das moderne Spinnfischen konzipiert wurden. Jedes Rutenmodell verfügt über Angaben, die Aussagen über ihre Aktion (Taper), das Wurfgewicht (Power) und die zu verwendende Schnurklasse (Line) und somit den Anwendungsbereich machen. Die Angaben über Länge, Wurfgewicht und Schnurklasse zu den Ruten sind dabei in Inch und Feet (ft), Unzen (oz) und Pfund (lb) auf den Ruten vermerkt. Im Folgenden haben wir für euch eine Übersicht zusammengestellt, die etwas Licht in den teils etwas verwirrenden Rutenwald bringen soll.

    Die folgenden Ausführungen sollen der Orientierung dienen. Wie immer spielen nämlich auch die persönlichen Vorlieben und das Einsatzgebiet bzw. die bevorzugten Köder eine große Rolle. Solltet ihr dennoch spezielle Fragen zu unseren Rutenmodellen haben oder unsicher sein, ruft uns einfach an, schreibt uns oder kommt einfach auf einer unserer Hausmessen vorbei. Wir helfen euch gerne weiter.

    Das Taper - Die Aktion einer Angelrute

    Das Taper, in deutschen Anglerkreisen auch als Aktion einer Rute bezeichnet, beschreibt in erster Linie das Verhalten bzw. die Biegekurve des Blanks unter Belastung. Dieses Verhalten unter Belastung wird sowohl bei der Köderanimation, während des Anhiebs, des Drills und während des Wurfes deutlich und ist bei der Auswahl einer Rute nicht zu verachten. Die gebräuchlichsten Taper werden in extra-fast, fast, medium-fast, medium und slow unterteilt. Je nach Hersteller werden die Bezeichnung medium-fast und medium synonym mit regular-fast (RF) und regular (R) verwendet.

    Um besonders genaue Aussagen über das Taper einer Rute zu machen, verwenden einige Hersteller auch noch differenziertere Angaben bzw. geben Taper-Bereiche an (z. B. medium fast - regular). Während ein Blank mit einem extra-fast taper nur im vordersten Spitzenbereich zunächst flexibel ist, weist ein slow taper eine gleichmäßige Biegung bis ins Handteil auf. Da der flexible Teil eines Blanks für die Köderführung und -kontrolle entscheidend ist, ist es wichtig, die jeweils richtige Rute für die jeweilige Angelmethode und den entsprechenden Ködereinsatz auszuwählen. In Bezug auf das Wurfverhalten lässt sich sagen, dass Ruten mit einem slow taper, auf Grund der leichteren Aufladung des Blanks, den Köder leichter und entspannter auf Weite befördern als Ruten mit einem fast taper oder sogar extra-fast taper.

    Das Taper hat jedoch nichts mit der Straffheit (Schnelligkeit) eines Blanks zu tun. Es gibt mitunter Ruten die über einen sehr schellen Blank verfügen, aber z. B. ein medium-fast taper aufweisen. Über die Schnelligkeit eines Blanks entscheidet nicht das Taper, sondern die Anordnung und Modulierung der Carbonfasern im Blank. (Zu Zeiten von reinen Glasfaserblanks von anno dazumal sah dies allerdings noch ganz anders aus, eine Ausführliche Erklärung würde jedoch zu sehr ins Detail gehen).

    Extra-Fast Taper

    Bei Ruten mit einem extra-fast taper liegt der flexible Teil des Blanks im obersten Spitzenbereich. Die Aktion dieser Ruten geht sehr schnell in das Rückgrat über. Ruten mit diesem Taper eignen sich besonders für alle Arten von Softbaits am Texas-, Carolina- oder Jighead-Rig. Beim Angeln im Heavy Cover hat man mit diesem Taper den großen Vorteil einem gehakten Fisch einen größtmöglichen Hebel entgegen zu setzen und ihn schnell aus den kritischen Bereichen zu drillen.

    Fast Taper

    Etwa das vorderste Viertel des Blanks ist bei Ruten mit einem fast taper flexibel, erst danach macht sich das Rückgrat bemerkbar. Wie auch Ruten mit extra fast taper eignen sich die fast taper Ruten für alle Arten des Softbaitfischens.

    Medium Fast / Regular Fast Taper

    Ruten mit einem medium fast taper eignen sich in erster Linie für alle Arten von Hardbaits. Etwa das erste Drittel ist bei diesen Ruten flexibel und unterstützt den Angler bei der Animation des Köders.

    Medium / Regular Taper

    Das Rückgrat setzt etwa im Bereich kurz vor der Blankmitte ein, fast die Hälfte der Blanklänge kann also zur Köderanimation genutzt werden. Ein medium taper passt ebenfalls perfekt für verschiedenen Arten von Hardbaits wie Minnows, Jerkbaits oder Topwaterbaits.

    Slow Taper

    Bei einem slow taper geht die flexible Aktion fast durch bis ins Handteil. (Die Angelrute krümmt sich im Halbkreis bis ins Handteil.) Das spürbare Rückgrat tritt erst im letzten Drittel vor dem Handteil oder auch gar nicht auf. Slow taper Ruten sind klassische Crankbait- oder Spinnerbaitruten. Der flexible Teil des Blanks wirkt wie ein Puffer und fängt die starken Vibrationen der verwendeten Köder ab und ermöglicht somit ein entspanntes Fischen über einen langen Zeitraum. Große und schwere Köder lassen sich zudem entspannt und kräfteschonend mit der richtigen Technik werfen. Ein weitere Vorteil des slow tapers ist die Tatsache, dass das Taper dem Fisch das fast widerstandslose Einsaugen des Köders ermöglicht und schnelle, harte Fluchten im Drill geschmeidig abfedert.

    Für die Taperangaben gibt es keine 100%igen Normwerte, so können Ruten unterschiedlicher Hersteller mit ein und demselben Taper klassifiziert sein und trotzdem unterschiedlich ausfallen. Die Taperangaben sind Richtwerte für den Angler, der eine Rute auch nach persönlichen Vorlieben auswählt. Einige Hersteller machen aber auch sehr genaue Angaben zu den einzelnen Rutenmodellen und deren Verwendungszweck. Man darf sich daher nicht wundern, wenn z. B. eine Angelrute mit fast taper ausgewiesen wird und gleichzeitig für den Einsatz mit Crankbaits ausgelegt ist. Ein fast taper schließt nicht unbedingt aus, dass eine Rute nicht trotzdem die starken Vibrationen eines Köders abfedert oder die Animation unterbindet, da der Blank entsprechend gearbeitet wurde.

    Die Power - Wie viel Kraft hat die Angelrute?

    Die Power einer Rute geht in gewissem Maße mit deren Wurfgewicht einher. Konkret heißt das, dass die Angabe Power erst einmal eine Aussage darüber macht, wie viel Kraft notwendig ist, um die Aktion (Taper) einer Rute hervorzurufen. Die Angabe der Power erfolgt in Form von Buchstaben. Die Einteilungen reichen von Extra-Ultra-Light (XUL), Ultra-Light (UL), Light (L), Medium-Light (ML), Medium (M), Medium-Heavy (MH), Heavy (H) bis hin zu Extra-Heavy (XH). Darüber hinaus gibt es aber auch noch schwerer klassifizierte Ruten. Die Power einer Angelrute wählt man nach dem zu erwarteten Zielfisch und den damit einhergehenden eingesetzten Ködern.

    Line class - Die Schnurklassenangaben auf Angelruten

    Ruten für das moderne Spinnfischen sind mit Angaben über die zu verwendende Schnurklasse versehen. Die Schnurklasse ist dabei in lb (Pfund) auf der Rute vermerkt. Der Einsatz einer Schnur im angegebenen Bereich ist sinnvoll und zu empfehlen, da nur so auch die Aktion der Angelrute in vollem Umfang ausgeschöpft bzw. ausgelöst werden kann. Eine Schnur mit einer zu niedrigen Tragkraft würde reißen, bevor die Rute überhaupt in Aktion tritt, während eine zu starke Schnur mit falsch eingestellter Rollenbremse sogar zum Rutenbruch führen könnte.

    Die Angabe der Schnurklasse ermöglicht es aber auch, Aussagen über die Aktion und Power zu treffen, besonders dann, wenn wir Ruten mit gleichen Angaben haben. Mit Hilfe der ausgewiesenen Schnurklasse kann man erkennen, welche Rute stärker oder schwächer ausfällt, in dem man die Angaben zur Line vergleicht. Eine Rute mit einer höher angegebenen Schnurklasse sollte daher also dementsprechend etwas stärker ausfallen, auch wenn die restlichen Angaben identisch sind.