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Tenkara Ruten

Tenkara Ruten
Rute, Schnur, Fliege - fertig. So lässt sich das Tenkara-Fischen in einfachen Worten ausdrücken. Hierbei handelt es sich nicht nur die wohl älteste Art des Fliegenfischens, sondern die wohl auch einfachste, gefühlvollste und unbeschwerteste Art, einen Fisch zu fangen. Wer dann mit dieser einfachen Ausrüstung an einem wunderschönen Gewässer den Salmoniden nachstellt und während des Werfen und Anbietens der Fliege langsam in meditativer Ruhe versinkt, wird sich wundern, wie einfach und schön das Angeln doch sein kann. Mehr über Tenkara Ruten

Tenkara Ruten - Forellenruten in ihrer reinsten Form - made in Japan

Als eigentlich reiner Online-Shop für das moderne japanische Kunstköderangeln möchten wir uns dennoch nicht für andere schöne japanische Trends abseits dieser Sparte verschließen. Deshalb haben wir uns dazu entscheiden, eine kleine Auswahl japanischer Tenkara-Ruten mit in unser Programm aufzunehmen.

Tenkara ist die ursprünglichste Art des Fliegenfischens, ja des Angelns allgemein. Hierbei benötigt ihr nichts weiter als eine Tenkara-Rute, eine monofile Schnur und eine handvoll Fliegen. Die Tenkara-Angelei kommt ohne eine Rolle aus. Die monofile Hauptschnur wird direkt an der Rutenspitze montiert. Die Länge der Schnur passt man der Länge der Rute an, denn diese wird in etwa gleich - jedoch eher etwas länger - gewählt. So kann man durch Hochhalten der Rute den Fisch nah genug an den Kescher bringen.

Eine Tenkara-Rute ist meist zwischen 320-400 cm lang und teleskopisch geteilt. Durch das geringe Packmaß passt sie in jedem Kofferraum und auch auf langen Wanderung kann man sie immer dabei haben. Dazu ist sie extrem leicht, was sich sowohl beim Transport als auch beim Angeln bemerkbar macht. Die Ruten besitzen einen Korkgriff, welcher zu jeden Bedingungen griffig ist und gut in der Hand liegt.

Das Tenkara-Angeln ist besonders in kleinen Fliessgewässer äußerst erfolgreich. Durch die relativ lange Rute und die zugehörige Schnur kann man eine wichtige Distanz zwischen sich und dem Fisch waren. So verschreckt man sie nicht und kann aus unauffälliger Position fischen.
Dazu kann man - sobald die Fliege auf einen zutreibt - über die Rute die Schnur aus dem Wasser nehmen. So kann die Strömung nicht in die lose Schnur treiben und die Fliege treibt nicht unnatürlich ab.

Warum sind Tenkara-Ruten für uns als Spinnfischer interessant? Mit Sicherheit gibt es viele unter uns, die bereits einmal mit einer Fliegenrute geliebäugelt haben, sich aufgrund des Preises, des riesigen Equipments und der komplexen Wurftechnik dann aber doch dagegen entschieden haben.
Tenkara-Ruten sind relativ günstig in der Beschaffung. Dies liegt einerseits am Preis der Ruten selbst, andererseits an dem nicht vorhandenen Zubehör. Keine Rolle, nicht viel Kleinzeug. Ihr seid so minimalistisch am Wasser!

Die Wurftechnik ist extrem einfach! Man braucht keine zahlreichen Leerwürfe, um die Schnur zu verlängern und auf Weite zu bekommen. Dies spart nicht nur wertvolle Übungszeit, es reduziert auch die Scheuchwirkung am Wasser. Wer sich weniger bewegt ist unauffälliger!

Trotzdem bleibt ein enorm wichtiger Aspekt des Fliegenfischens erhalten: Der Kontakt zwischen dem Angler, der Rute und dem Fisch ist einmalig direkt. Dazu habt ihr nur minimalste Ausrüstung dabei, was das Angeln definitiv entspannter macht. Versucht es mal! Genießt die Ruhe, die Leichtigkeit, die Natur und das Erlebnis sich ganz vorsichtig in Wurfweite einer steigenden Bachforelle zu schleichen.