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Forellenruten

Forellenruten
Auch am klassichen Forellenangeln geht der Einsatz moderner Kunstköder nicht vorbei und das Sortiment an ausgefeilten japanischen Hightech-Angelruten ist riesig. Passend dazu wollen wir uns dem aus der Sesamstraße bekannten "Wieso? Weshalb? Warum?" einmal nähern und etwas Licht in den Rutendwald bringen. Mehr über Forellenruten

Forellenruten - So findest du die passende Rute für dich!

Auch am klassichen Forellenangeln geht der Einsatz moderner Kunstköder nicht vorbei und das Sortiment an ausgefeilten japanischen High-Tech-Forellenruten ist riesig. Passend dazu wollen wir uns daher dem aus der Sesamstraße bekannten "Wieso? Weshalb? Warum?" - natürlich in Bezug zu japanischen Forellenruten - einmal nähern und etwas Licht in den Rutenwald bringen.

Zunächst einmal erfolgt ein grober Abriss über die technischen Daten, damit klar wird, um was für Tackle es sich überhaupt handelt. Im weiteren Verlauf wird dann noch der Frage nachgegangen, warum hauptsächlich mit Spinnruten und bis jetzt nur selten oder wenig mit Baitcast-Ruten auf Forellen gefischt wird. Abschließend gibt es noch die passenden Köderempfehlungen zu den einzelnen Ruten.

Technische Details und Grundlagenwissen zu Forellenruten

Klassische japanische Forellenruten sind zweiteilig, verfügen zu fast 100% über einen Korkgriff, der sowohl geteilt als auch durchgängig vorkommen kann und haben eine Länge zwischen eineinhalb und höchstens knapp über zwei Meter. Ausreißer nach oben oder unten gibt es natürlich auch, die jedoch nicht die Regel darstellen. Hauptsächlich verfügen Forellenruten über ein Regular-Taper, selten auch ein Regular-Fast-Taper. Je nach Art der Forellenköder kann das Wurfgewicht bis max. vier und nach oben hin bis etwa zehn Gramm betragen. Eins noch vorweg: Forellenruten sind keine Weitwurfmaschinen, sondern Präzisionswerkzeuge!

Spinnrute oder Baitcastrute zum Forellenangeln?

Da für das Fischen auf Forellen in der Regel leichte Forellenblinker (Spoons) mit einem Eigengewicht von selten mehr als drei Gramm, aber auch bis zu unter einem Gramm sowie kleine Forellenwobbler oder Gummiköder mit wenigen Gramm Beschwerung zum Einsatz kommen, hat sich die alt bekannte Spinnrute bisher durchgesetzt. Wer oft an kleinen Fließgewässern mit überhängenden Ästen und wenig Platz zum Hantieren unterwegs ist, kennt die Vorteile handlichen Spinnrute mit einem, wie für Forellenruten aus dem JDM-Bereich üblichen, Regular-Taper. Solche Spinnruten brauchen nur einen Schnick aus dem Handgelenk und der Köder fliegt zum anvisierten Spot.

Die natürliche Umgebung einer Forelle schränkt in der Regel Würfe über zehn Metern ein, und wenn wir ehrlich sind, beschränkt sich unser Wurfradius auf einen noch viel kleineren Bereich. (Wir werfen in unseren Erzählungen grundsätzlich immer weiter als in Wirklichkeit. Ein ähnliches, scheinbar vollkommen natürliches Phänomen tritt häufig in männlichen Kreisen auf, wenn es nicht um Weite, sondern Länge geht.)

Das bereits erwähnte Regular-Taper einer Forellenrute unterstützt den Wurf durch den sich leichter aufladenden Blank. Wer jetzt glaubt, mit einem Regular-Taper könne man keinen Anhieb setzen oder die wilden Fluchten einer Forelle kontrollieren, der irrt. Ein scharfer Haken und eine monofile Angelschnur mit wenig Dehnung wirken den Befürchtungen entgegen. Und wer einem Fliegenfischer schon einmal beim Drill zugeschaut hat, hat sicherlich festgestellt, dass Gefühl und Ruhe den Fisch viel schonender - damit waidgerechter und zugleich zielsicher - in den Kescher befördern, außerdem Aussteiger reduzieren und somit auch ein Ausschlitzen durch unnötig viel Gegenwehr seitens des Anglers von ganz alleine ausbleibt. Und all das funktioniert sogar mit widerhakenlosen Einzelhaken wie sie zum Beispiel an unseren speziellen Area-Wobblern zu finden sind!

Seit kurzem tauchen die ersten Baitcast-Ruten in den Lineups bei verschiedenen Herstellern auf. Hierbei handelt es sich um Ruten für das immer beliebter werdende Bait-Finesse-Fischen bzw. das ultraleichte Fischen. Wer mit der Baitcaster fischt, weiß, welche Herausforderung dabei an die Wurfkünste eines Anglers gestellt wird und, dass für einen sauberen Wurf ein bestimmtes Platzangebot für eine einigermaßen fließende Wurfbewegung vorhanden sein muss.

Neben sich beim Werfen immer leichter anlaufenden Ruten spielt auch hier wieder das Regular-Taper dem Angler in die Karten und ermöglicht einen sauberen Wurf aus dem Handgelenk, da sich die Rute perfekt auflädt. Das Baitcasten in unwegsamen Bereichen ist trotzdem nicht einfach, dafür aber stylisch und natürlich eine Herausforderung, die ungeheuren Spaß bringt und deswegen immer weiter auf dem Vormarsch ist - und das zu Recht.

Wer bis jetzt denkt, dass man mit unseren JDM-Forellenruten nur an kleinen, von starkem Uferbewuchs eingeschränkten Gewässern seinen Spaß haben kann, kann beruhigt aufatmen. Das komplette Forellen-Tackle eignet sich natürlich auch für andere Gewässer und selbstverständlich auch für den Forellen-Teich. Viele der japanischen Ruten, die mit der Bezeichnung "Area" versehen sind, wurden ursprünglich für den Einsatz am Forellen-Teich entwickelt, eignen sich aber auch für alle anderen Gewässer.

Auf die Länge der Rute kommt es an - oder doch nicht?

Bezüglich der Rutenlänge sollte man sich an seinem hauptsächlich besuchten Gewässer orientieren. Hat man Platz oder muss man mit dem Köder etwas weiter raus, darf die Rute schon etwas länger sein als für die Pirsch am Wald- und Wiesenbach. An diesen wäre eine lange Rute nicht nur hinderlich, sondern auch völlig fehl am Platz, da - wie bereits erwähnt - es an solchen Gewässern sowieso keiner Würfe mit PB-Weite bedarf.

Wurfgewicht und Köder an Angelruten für Forellen

Forellenruten mit einem Wurfgewicht in den Bereichen bis etwa vier Gramm eignen sich für die Verwendung mit den leichten und ultraleichten Spoons. Sie sind sensibel genug, den Mini-Blinker zu werfen und ermöglichen es dem Angler zudem, den Köder adäquat zu führen und zu "spüren". Ruten mit einem Wurfgewicht über diesem Bereich passen für den Einsatz mit kleinen schlanken Wobblern. Je höher hier das Wurfgewicht im beschriebenen Bereich, desto tiefer darf dann auch beispielsweise ein kleiner Crankbait laufen.

Die Rute schluckt Dank des Tapers die Vibrationen und führt die Hardbaits kontrolliert durchs Wasser. Auch da, wo mit größeren Forellen gerechnet werden muss, darf es bezüglich des Wurfgewichtes etwas mehr sein. Der Einsatz von Gummiködern sollte natürlich auch entsprechend der Rute angepasst werden.