Japan-Tackle mit Top-Service und 4207 Bestnoten von zufriedenen Kunden!

Forellenköder

Forellenköder
Ob du gerade auf Weltreise bist und deine Forellen im Neuseeländischen Outback befischst oder deiner Passion im kleinen Bach von nebenan nach gehst, spielt an dieser Stelle nur eine untergeordnete Rolle. Losgelöst vom üblichen Forellenwobbler oder Forellenblinker und unabhängig von Habitat und Forellenart haben wir dir hier die Gummiköder herausgepickt, die sich zum gezielten Forellenangeln eignen. Mehr über Forellenköder

Forellenköder - kleine Gummiköder für Forellen

Gummifische

Forellen sind Raubfische! Deshalb liegt es nahe, sie mit Gummifischen zu beangeln. Hier eignen sich Modelle in Größen von 1-4 Inch. In kleinen Bächen fressen Forellen im Grunde genommen alles! Haben sie sich allerdings auf eine bestimmte Art spezialisiert, ist es wichtig, diese perfekt zu imitieren. In den meisten Forellengewässern kommen z.B. Groppen oder Mühlkoppen vor. Diese besitzen ähnlich wie Grundeln einen gedrungen Körper. Mit voluminösen kleinen Gummifischen können wir diese sehr gut imitieren. Um Forellen, die Hasel (schmaler Weißfisch) fressen oder kannibalisch leben, zu überlisten, greifen wir besser zu schmalen, länglichen Gummifischen.

Mit einem normalen Gummiköder stehen uns alle Führungs- und Anköderungsmethoden zur Verfügung. Vom klassischen Jig bis zum Spine-Rig, je nach Situation am Wasser werden wir mit allen Techniken Erfolg haben. Hier lohnt eine gewisse Freude am Experimentieren, um dann doch den Unterschied zu machen, der die kapitale Forelle am hochfrequentierten Wasser zum Biss überredet.

Creature-Baits & Gummikrebse

Viele unserer Fliessgewässer sind von Amerikanischenen Flußkrebsen und Signalkrebsen besiedelt. Auch Forellen wissen die proteinreiche Kost zu schätzen und verschmähen eine naturgetreue Imitation derer nur bei gesättigtem Magen. Krebse bewegen sich viel langsamer als kleine Fische und so müssen wir unsere Führung anpassen. Perfekt dazu eignet sich das Texas-Rig und Carolina-Rig. So sind wir in der Lage mit kurzen Zupfern die Scheren zum Wackeln zu bringen. Wenn sich Krebse bedroht fühlen, stellen sie die Scheren auf und bewegen sich vorsichtig rückwärts. Wird es ihnen zu gefährlich, bewegen sie sich mit einem schnellen Schwanzschlag blitzschnell 20-50 cm vom Räuber weg. Dies können wir mit einem schnellen Ruck imitieren. Ansonsten können wir auch das Laufverhalten der Krebse nachahmen, indem wir die Gummikrebse ganz langsam schleifend über den Grund einholen.

Insektenimitate / Topwater-Softbaits

Mit Softbaits haben wir die Möglichkeit ins Wasser gefallene Insekten auf der Oberfläche zu imiteren. Diese sind aus schwimmendem Material hergestellt oder haben oft dazu auch noch einen hohle Körper. Geriggt werden diese mit einem dünndrähtigen Einzelhaken ohne Snap direkt am Vorfach. Ausnahmsweise empfiehlt es sich hier nicht zu einem FC sondern zu einem monofilen Vorfach zu greifen, denn im Gegensatz zum sinkenden Fluorocarbon schwimmt normale monifile Angelschnur. Geführt werden diese aktiv mit kurzen Zupfern, welche durch lange Pausen unterbrochen werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Insektenimitat einfach nur mit der Strömung treiben zu lassen.

Die richtige Angelausrüstung für kleine Forellenköder

Zum Forellenangeln mit Gummiködern eignen sich - je nach Gewässerstruktur und Vorkommen von kapitalen Fischen - UL-ML Ruten. In den meisten Situationen am Wasser wird ein Wurfgewicht von 5-12 g und eine Länge von 180-210 cm definitiv ausreichen. Eine Anpassung nach oben oder unten ist in Betracht auf Hindernisse, Gewässergröße/-tiefe und Strömungsgeschwindigkeit nötig. Forellen sind im Drill sehr agile Fische, die im Drill oft Springen und sich an der Oberfläche schütteln und rollen. Deshalb brauchen wir Forellenruten, die diese Aktionen gut abfedern können. Mit modernen, hochwertigen Regular oder Medium-Fast Taper sind wir in der Lage, den Zwiespalt zwischen Pufferwirkung und Hooksetting zu meistern.

Dazu eignen sich Stationärrollen in Größe 1000-3000 (Shimano) / 1000-20xx (Daiwa), welche mit einer 3 kg tragenden Schnur bespult wird. Auch hier ist es wichtig je nach Situation in der Stärke anzupassen. So ist es teilweise nötig im kleinen Bach mit viel Geäst eine 3-4 kg Schnur, im großen See ohne Hindernisse hingegen eine 2kg Schnur zu fischen. Wir empfehlen eine nicht zu dünnes FC zwischen Hauptschnur und Karabiner / Köder zu schalten. Vor allem kapitale Naturforellen haben mehrere spitze Zähne und sind in der Lage dünnes Monofil in einer unglücklichen Stellung zwischen Zahn / Vorfach zu kappen. Wer einen Snap nutzt sollte diesen nicht zu groß wählen, um scheue Fische im klaren Wasser nicht zu stören.