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Insektenimitate

Insektenimitate
Libellen, Fliegen, Heuschrecken, Käfer und kleine Spidermänner. Insektenimitate werden nicht nur klassisch als gebundener Kunstköder an der Fliegenrute eingesetzt, sondern begeistern auch zunehmend als Mini-Gummiköder beim Spinnfischen mit sehr leichten Spinnruten-Setups unsere Fans! Besonders bei hochsommerlichen Temperaturen spielten die filigranen Leichtgewichte von Bait Breath & Co. ihr volles Potenzial aus und punkten nicht nur beim Oberflächenangeln auf Döbel und Forelle! Mehr über Insektenimitate

Insektenimitate - Barsch, Döbel und Forellen stehen drauf!

Libellen, Fliegen, Heuschrecken und Käfer. Insektenimitate werden beim Angeln auf Forelle, Döbel oder beim Barschangeln nicht nur klassisch als gebundener Kunstköder eingesetzt, sondern finden vermehrt auch als Gummiköder beim Spinnfischen mit leichter Angelausrüstung den Weg in die Tackle-Boxen! Da das Angeln mit Insektenimitationen ein gewisses Maß an Gewässerkunde voraussetzt und auch die Angelausrüstung an die sehr leichten Softbaits angepasst werden muss, haben wir dir hier die wichtigsten Informationen rund um das Angeln mit Insektenimitationen hinterlegt.

Insektenimitate und ihr Einsatz am Wasser

Bekanntermaßen stilisieren Fliegenfischer ihr Hobby nicht selten in Dimensionen, mit denen der moderne Spinnfischer nur wenig anfangen kann. Losgelöst von allen Grabenkämpfen ist jedoch jeder moderne Spinnangler gut beraten, einen genauen Blick auf die Vorgehensweise der Fliegenfischer zu werfen. Das gilt insbesondere für die Analyse der am Gewässer vorkommenden Insektenarten, was z.B. beim gezielten Forellenangeln besonders wichtig ist. Diese bilden nämlich ganzjährig die Nahrunggrundlage für unseren Zielfisch und eigenen sich somit hervorragend als Vorlage für den speziellen Einsatz unsere Insektenimitate in fließenden und stehenden Gewässern! Zu den Top-Nahrungsquellen gehören beispielsweise folgende Vertreter, die an fast allen einheimischen Gewässern vorkommen:

  • Libellen, Mücken, Grashüpfer
  • Fliegen (Eintagsfliegen, Steinfliegen, Maifliegen)
  • Larven (Köcherfliegenlarven, Libellenlarven)
  • Käfer (Maikäfer / June Bug)

Allerdings werfen sich die genannten Insekten nicht von allein dem Zielfisch zum Fraße vor, sondern werden meist erst dann zum gefundenen Fressen, wenn sie von Gräsern, Bäumen und Sträuchern an der Uferböschung ins Wasser fallen, fälschlicherweise an der Wasseroberfläche zur Landung ansetzen oder vom Regen erfasst und mit ins Gewässer gerissen werden. Genau auf diese unachtsamen Momente warten unsere Zielfische und sammeln die Insekten schon kurz nach dem ersten Kontakt mit der Wasseroberfläche ein. Viel einfacher können sich Forellen und Döbel fast nicht ernähren.

Wer schon einmal im Hoch- oder Spätsommer an seinem Gewässer unterwegs war, weiß, wovon wir reden. Es summt, brummt, krabbelt und kriecht in jeder Ecke. Plumpst ausversehen ein Insekt ins Wasser, dauert es oft nur einen Wimpernschlag und es ist mit einem lauten Schlürfen im Fischmaul verschwunden. Da die Insektenpopulation durchgehend von April bis Oktober sehr groß ist, sich aber der Hoch- und Spätsommer als nicht besonders effektiv für den Einsatz herkömmlicher Gummiköder erwiesen haben, empfehlen wir primär den Hochsommer als Top Jahreszeit für das Angeln mit Insektenimitaten. Die interessantesten Abnehmer für Insekten sind Forelle, Döbel und Barsch.

Hot-Spots, Präsentation und Köderführung

Ein echter Hot-Spot für die Präsentation unserer kleinen Döbel-, Barsch- und Forellenköder ist der Ufernahbereich. Dies gilt sowohl für fließende, als auch für stehenden Gewässer. Sofern sich die Möglichkeit ergibt, den Gummiköder in sauerstoffreichen Bereichen oder unter überhängenden Bäumen und Sträuchern zu platzieren, solltest du genau das tun! Döbel und Barsche lieben die schattenspendenden Unterstände und warten genau dort auf unsere zielgenau platzierten Döbel- und Barschköder. Die bei uns erhältlichen Insektenimitate können zwar durch die Verwendung entsprechender Montagen und Gewichte grundnah präsentiert werden, die besten Erfolge stellten sich jedoch beim Oberflächenangeln mit Topwater-Baits ein.

Bezüglich der Köderführung gibt es beim Oberflächenangeln mit Insektenimitationen mehrere Möglichkeiten. In Fließgewässern müssen die Insektenimitate in der Regel nicht zusätzlich animiert werden. Hier sorgt die Stömung für die entsprechende Aktion. Creature Baits und insbesondere kleine Döbelköder können hier je nach Vorliebe mit oder gegen den Strom angeboten werden. In stehenden Gewässern oder in strömungsberuhigten Bereichen darf das Insektenimitat gerne mit kleinen Zupfern animiert werden. Das erhöht die Chance, vom Zielfisch wahrgenommen und attackiert zu werden.

Die richtige Angelausrüstung

Wir konzentrieren uns also im Bereich der Insekten auf die Softbaits, die von der Gewässeroberfläche aufgenommen werden. Unsere Insektenimitate sind daher bis auf wenige Ausnahmen durchgehend mit der Auftriebseigenschaft "floating / schwimmend" angegeben und werden hauptsächlich als Oberflächenköder eingesetzt. Weiterhin sind die kleinen Gummiköder in den meisten Fällen nicht größer als 2 bis 3 Zentimeter und extrem leicht. Im Schnitt wiegen sie zwischen 0,5 und 3 Gramm. In Summe bedeutet das natürlich, dass die Angelausrüstung auf die leichten Kunstköder und den Zielfisch abgestimmt werden soll.

Rute, Rolle und Schnur - Maximaler Spaßfaktor beim Topwater-Angeln mit Insektenimitaten

Grundsätzlich empfehlen wir für den Einstieg in das ultraleichte Topwater-Angeln mit Insektenimitaten sehr leichte Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 1 bis 7 Gramm Wurfgewicht. Als fortgeschrittener Topwater und Baitcaster-Fan darfst du natürlich auch zu einer entsprechenden Baitcasting-Rute greifen und die Gummiköder in gewohnter Manier präzise unter die Ufervegetation skippen. Für das Forellenangeln empfehlen wir Angelruten mit parabolisch-puffernder Aktion, um die Fluchten parieren zu können.

Wenn du es auf große Döbel abgesehen hast, heißt unser Tipp: BFS - Bait Finesse - sensible Spitze mit starkem Rückrat! Die Länge der Spinn- oder Baitcast-Rute ist stark abhängig vom Habitat. In kleinen Bächen eher kürzer, um auch auf dem Weg zum Hotspot durch das Gebüsch klettern und diese direkt anwerfen zu können.

Ansonsten bist du mit einer 6 bis 7 Fuß langen Rute bestens ausgerüstet. Die Angelrolle sollte nebst Angelschnur ebenfalls entsprechend fein ausfallen. Verwende, wenn möglich, eine kleine Baitcast- oder Stationärrolle mit möglichst dünner Schnur. PE-Schnurklasse 0.3 bis 0.5 bzw. Nylon in 3-8 lbs ist absolut ausreichend und befördert deine Köder auf maximale Distanz.

Montagen, Rigs und die passenden Angelhaken

Insektenimitate werden beim Topwater-Angeln vorwiegend Weightless an sehr leichten Einzelhaken von VanFook montiert. Das geringe Gewicht der Angelhaken spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Größe und Form der Angelhaken. Grundsätzlich sollte der Haken weder das Auftriebsverhalten, noch die Laufeigenschaften der Insektenimitate beeinträchtigen und gleichzeitig stark genug sein, um den Fisch sicher zu landen.

Achte daher beim Kauf der Oberflächenköder immer auf die von uns empfohlene Hakengröße. Um den Rest haben wir uns bereits bei der Sortimentszusammenstellung gekümmert und bieten in unserem Angelshop nur die hochwertigen japanischen Tournament-Einzelhaken von VanFook und Decoy an, z.B. VanFook DS 21 B/WB und Decoy Worm 164 Mushi Hook (spezieller Einzelhaken für Gummikäfer mit Krautschutz).

Keine Lust auf Topwater? Kein Problem! Insektenimitate können natürlich auch unterhalb der Wasseroberfläche oder direkt am Grund angeboten werden, um z.B. Köcherfliegen- oder Libellenlarven zu imitieren. Achte hierbei je nach Strömung und Verkrautung auf ein entsprechend schweres Gewicht, bzw. Haken mit Krautschutz. Unsere favorisierten Finesse-Rigs und Jigs für die Präsentation von kleinen Insektenimitaten sind: