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Topwater Baits

Topwater Baits
Wenn du auf der suche nach einer Überdosis Spaß am Wasser bist, dann sind unsere Topwater Wobbler genau das richtige für dich Innerhalb der Kategorie ist ein breit gefächertes Angebot mit Kunstködern in den unterschiedlichsten Bauformen vertreten, z.B. Stickbait, Popper und Crawler. Vom klassischen Oberflächenwobbler bis zum Frosch fehlt es hier an nichts, was unsere japanischen Premium-Brands zu bieten haben. Mehr über Topwater Baits

Topwater-Baits in Premium-Qualität bei Nippon-Tackle. Kaufberatung:

Was macht das Topwater-Angeln so interessant? Wir können nur sagen: ganz viel Adrenalin! Wer kennt es nicht: An heißen Sommertagen zur Dämmerung fängt die Wasseroberfläche an zu kochen. Die Räuber treiben die Brutfischschwärme nach oben und verfallen regelrecht in einen Fressrausch (feeding frenzy). Unser Ziel muss es jetzt sein, den Beutefisch zu imitieren und in das Sichtfeld der Räuber zu kommen. Natürlich sind wir dann mit Blinkern oder Softbaits erfolgreich, wenn wir dazu noch richtig Action haben wollen, greifen wir in solchen Situationen zu Topwater-Baits. Denn nichts ist aufregender und bringt mehr Spaß, als ein Rapfen oder Hecht der plötzlich vor unseren Füßen den Köder attackiert und das Wasser zum Explodieren bringt.

Oberflächenköder / Topwater Baits - Köderformen, Laufverhalten und Köderführung

Für das Angeln mit Topwater-Baits stehen uns verschiedene Formen zur Auswahl. Der Klassiker ist wohl der Stickbait. Diese zigarrenförmigen Hardbaits laufen im Zick-Zack (walk-the-dog) an der Oberfläche und reizen - oft zusätzlich mit Geräuschkugeln - die Räuber zum Anbiss. Dabei stehen Rapfen auf sehr zackige, enge Führung. Oder wir lassen den Stickbait einfach über die Wasseroberfläche schlittern. Nur schnell muss es sein!

Hechte hingegen mögen eher eine ruhige, gleichmäßige Führung. Dazu empfiehlt es sich kurze Pausen einzulegen, in denen der Stickbait ruhig auf der Stelle steht. So geben wir dem Hecht genug Zeit den Köder perfekt ins Visier zu nehmen.

Eine zweite Form, die die meisten unter euch kennen werden ist der Popper. Diese Köder sind meist im Kopfbereich verbreitet und haben eine nach unten gerichtete Mulde. Diese Mulde ermöglicht es bei einem harten Ruck Luft einzuschließen und unter Wasser zu drücken. Dadurch entsteht das typische ?plopp?-Geräusch. Dazu reizt der Popper optisch durch die Luftblase sowie Wasserspritzern. Die Führung ist relativ einfach, bedarf aber etwas Übung. Sobald man den Rhythmus und die Intensität raus hat, ploppt es problemlos. Nach dem Auftreffen auf der Oberfläche beschleunigt ihr den Popper mit einem harten Schlag in die leicht lockere Schnur. Oft taucht der Popper darauf hin einige Zentimeter unter die Oberfläche. Lasst ihn deshalb wieder kurz zur Ruhe kommen, sodass er bereit für den nächsten Plopp ist.

Führt ihr die Schläge zu schnell nacheinander aus, kann es passieren, dass der Popper dauerhaft unter der Oberfläche ist oder sich das Wasser noch nicht wieder vor der Mulde gesammelt hat. Auch hier empfiehlt sich für Rapfen ein etwas schnellerer Rhythmus als bei anderen Räuber. Hecht und Barsch mögen auch gerne eine Ruhepause, in der sie sich oft zur Attacke entscheiden.

Prop-Baits besitzen am Kopf oder am Schwanz oder sowohl als auch eine Art Propeller. Dieser sorgt bei Beschleunigung für Verwirbelungen, Luftblasen und Lärm unter Wasser. Oft können verschiedene Formen, z.B. Stickbait oder Popper, mit einem Propeller gekoppelt werden, was die Einteilung etwas schwieriger macht. Zur Führung kann man grob sagen: durch einfach steady-retrieve entfaltet der Propeller seine volle Wirkung. Gerne könnt ihr je nach Zielfisch Spin-Stops einbauen. Wenn der Propeller eher nebensächlich ist und z.B. an einem Stickbait montiert ist, könnt ihr den Köder auch im walk-the-dog Stil führen. Dies müsst ihr am Wasser einfach austesten. Mal passt die Führung, mal müsst ihr ausprobieren, was euch und vor allem den Räubern am besten gefällt.

Zuletzt möchten wir euch die Crawler vorstellen. Wie der Name sagt, kraulen sie über die Oberfläche. Ausgelöst wird es entweder durch eine riesige ?hohle? Schaufel am Kopfende oder durch ?Flügel?, welche auf den Flanken befestigt sind. Diese können sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall sein. Einen Unterschied macht dies sowohl auf das Gewicht als auch auf eventuell entstehenden Lärm. Das Kraulen löst ihr durch einfaches steady-retrieve aus. Dazu ist es oft sinnvoll kurze Spin-Stops einzubauen. Das Gewicht der Topwater-Baits korreliert mit der Köderform. Stickbaits und Crawler bringen meist etwas mehr Gewicht auf die Waage als Popper. Wichtig ist dies aber nur für eure benötigte Wurfweite. Da die Köder nicht absinken, interessiert es auch keinen Räuber, wie schwer euer Köder ist.

Die Auswahl der Köderform erfolgt aufgrund des Laufverhaltens und des Zielfisches

Im Grunde genommen eignen sich alle Arten für alle Fische. Allerdings sind manche doch erfolgreicher, als andere. Grob kann man sagen, dass sich vor allem Popper und Stickbaits für das Angeln auf Rapfen eignen. Eure gewählte Ködergröße sollte hier je nach Jahreszeit - im Frühjahr kleiner, im Spätsommer größer - zwischen 5-11 cm liegen.

Unser größter einheimischer Räuber, der Hecht, ist wenig wählerisch. Allerdings verschlingt er gerne auch mal größere Beutefische, weshalb ihr zum gezielten Angeln eher voluminöse Topwater-Baits ab 11 cm aufwärts nutzen solltet. Kleiner als 9 cm empfehlen wir hier definitiv nicht.
Barsche sind sehr neugierig und finden eigentlich alles interessant. Allerdings sollten die Ködergrößen etwas kleiner gewählt werden, damit der Happen im Maul auch Platz findet. Je nach Größe der Beutefische und auch der Barsche eignen sich Baits zwischen 5-11 cm perfekt.

Hot-Spots für Topwater-Baits

Klassische Hot-Spots sind z.B. Wehre, Turbinenausläufe oder Rauschen. Hier trefft ihr vor allem Döbel und Rapfen an. In Flachwasserzonen mit Pflanzenbewuchs lohnt zu fast allen Jahreszeiten ein Versuch auf Hecht und Barsch. Solltet ihr in Dämmerungsphasen im Freiwasser das Wasser kochen sehen, sind dies mit hoher Wahrscheinlichkeit große Barschschwärme, die nur so auf euren Köder warten.

Abschließend sei euch gesagt: Haltet die Rute fest und rechnet jede Sekunde mit einer Explosion!