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Kundenbericht von Jürgen W., einem erfahrener Angler am Mittelmeer.
Asturia 15, ein Köder der besonderen Art
Als eingefleischtem Spinnangler begegnen einem im Anglerleben nicht wenige erfolgversprechende Spinnköder. Darunter aber auch sehr viele, die den hohen Erwartungen im Einsatz nicht gerecht werden.
Als begeisterter Meeresspinnangler bin ich immer wieder auf der Suche nach passenden Spielzeugen für meine Zielfische wie Blauflossen Thune, Boniten, Barracudas, etc., aber auch meinem begehrten Wolfsbarsch. Im Jahre 2008 bin ich auf die Asturia 15 aufmerksam geworden und seitdem ein extrem begeisterter Anwender. Dieser Köder vereint viele Eigenschaften, die uns Meeresanglern (mit Big Game Neigungen) wichtig sind.
Die Schwierigkeit bei der schweren Spinnanglei besteht meistens darin, mit einer relativ schweren, steifen Rute und möglichst kleinen Ködern vernünftige Wurfweiten zu erzielen. Drei wesentliche Vorraussetzungen sind dabei:
   * Form,
   * Gewicht,
   * Gewichtsverteilung
und die sich aus der Kombination ergebenden Flugeigenschaften.
Mit einer Länge von ca. 15 cm und einer Torpedo ähnlichen, spitzen Siluette und einem Gewicht von ca. 32 gr. erfüllt dieser Köder die Vorraussetzungen, um zum Beispiel mit meiner Shimano Kabatsu Pencilinstrument Wurfweiten von ca. 35-50 m zu realisieren. Auch gegen den Wind ist das noch ein richtig guter Flieger.
Ist der Köder erstmal im Zielgebiet angekommen, lässt er sich auf sehr unterschiedliche Weise führen und stellt auch Anfänger bei ihrem ersten Kontakt zu Stickbaits vor keine hohen Hürden.
Gerade Ungeübte erleben deshalb mit vielen Stickbaits nämlich keine Erfolge, da es mitunter sehr schwierig ist, ihnen Leben einzuhauchen.
Die Asturia 15 ist genau das Gegenteil davon, weshalb sie schon deshalb zu den Ausnahmeködern in meiner Köderpalette zählt.
Handhabung:
- Der Köder hat Auftrieb und schwimmt!
- Durch straffen der Leine Kontakt zum Köder aufnehmen.
- Nun kann mit groben und feinen Zupfern dem Teil unglaublich viel Lebendigkeit eingehaucht werden.
- Pausen führen zu realistischem Auftauchen, schneller Einzug sorgt dafür, dass der Köder bis max. 1 m Tiefe taucht.
- Die Zupfer führen zu seitlichem Ausschlagen und imitieren einen angeschlagenen Köderfisch.
- Am besten ist es, das vom Boot aus mit der Rutenspitze nach unten in Bootsnähe zu erproben, so erhält man sehr schnell ein Gefühl für die vielfältigen Variationen.
- Der Köder verhält sich in Salzwasser extrem gut balanciert, weshalb Stops eine perfekte Strategie sind.
Was das Geheimnis dieses Köders ist, kann ich nur vermuten. Aber ich denke, es ist diese völlig kranke Bewegung, welche die Fische zur Attacke verleitet. Ich habe mit diesem Köder selbst unter schwierigsten Bedienungen meine Bisse bekommen, wo nicht minderbegabte Mitangler leer ausgingen. Interessant ist es auch zu beobachten, wie häufig große Schatten dem Köder folgen und im letzten Augenblick attackieren.
Ab einem Zielfischgewicht von 35 Kg empfiehlt sich meiner Meinung nach allerdings der Austausch der Haken gegen Einzelhaken oder verstärkte, aber kompakte Drillinge.
Anbei noch ein Foto, dieser Blue Fin Tuna wurde von mir auf einer Shimano Antares, 2,70 m Länge, Wg: 50 gr, Stella 5000 FA sowie einem 30 lbs Fluorocarbon Vorfach gefangen. Köder: Asturia 15 im Farbdekor "Makrele".
Dieser Köder ist ebenso für GT und Tropenangler interessant, die mal ein bisschen Abwechslung in das schwere Popperwuchten bringen wollen.
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Wir danken Jürgen recht herzlich für diesen interessanten und aufschlußreichen Bericht und wünschen weiterhin viel Erfolg mit dem Stickbait Asturia 15!
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